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	<title>Kommentare zu: Die Grenze von Twitter – oder wo beginnt meine digitale Privatssphäre</title>
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		<title>Von: bobschi</title>
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		<dc:creator>bobschi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:56:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, die Überlegung muss jeder einmal anstellen: Wie weit will ich und kann ich mit den Dingen, die ich von mir preisgebe, ob das jetzt Twitter, Facebook, der Leserbrief an die Krone oder die Veröffentlichung meiner Memoiren ist.

Ich habe mir z.B. in Bezug auf meinen zweiten Tumblelog (http://bobsch.tumblr.com/) oft anhören müssen &quot;Das ist ja ein Busenblog&quot;. Deswegen hab ich jetzt einen zweiten (s.o.), und als NSFW ist mein erstes Tumblelog ja ohnehin schon immer gekennzeichnet gewesen.

Worauf ich hinaus wollte: Ja, es gibt einige wenige Bereiche in unserer Gesellschaft, über die geschwiegen wird. Aber man muss daran arbeiten, dass die Bereiche immer kleiner werden. Meine Meinung, vielleicht auch etwas fehlgeleitet.

Ich denke halt, dass es besser ist, über so viel mitzuteilen zu können wie nur irgendwie möglich. Das Schweigen hat uns die letzten Jahre mehr als genug Probleme bereitet, und wird es auch die nächsten Jahre noch tun. 

Wir haben hier einfach noch sehr viel an sozialer Entwicklung nachzuholen. Ich denke, wir werden immer mehr von uns exponieren.

Deshalb, und daher gefällt mir auch, dass du deinen Beitrag damit beginnst, werden wir auch etwas lernen müssen, das wir uns die letzten zwanzig, dreißig Jahre als Volk (Österreichisch und Paneuropäisch) abtrainiert haben: Ganz klar und eindeutig Grenzen zu ziehen bei privaten Bereichen, die so sensibel und persönlich sind, dass jedes Eindringen in und Preisgeben aus diesen Bereichen tabu ist. Wobei ich hier nicht die Missverständnisse fürchte, sondern eher den Schaden, den man anderen oder sich selbst bewusst oder unbewusst zufügen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, die Überlegung muss jeder einmal anstellen: Wie weit will ich und kann ich mit den Dingen, die ich von mir preisgebe, ob das jetzt Twitter, Facebook, der Leserbrief an die Krone oder die Veröffentlichung meiner Memoiren ist.</p>
<p>Ich habe mir z.B. in Bezug auf meinen zweiten Tumblelog (<a href="http://bobsch.tumblr.com/" rel="nofollow">http://bobsch.tumblr.com/</a>) oft anhören müssen &#8220;Das ist ja ein Busenblog&#8221;. Deswegen hab ich jetzt einen zweiten (s.o.), und als NSFW ist mein erstes Tumblelog ja ohnehin schon immer gekennzeichnet gewesen.</p>
<p>Worauf ich hinaus wollte: Ja, es gibt einige wenige Bereiche in unserer Gesellschaft, über die geschwiegen wird. Aber man muss daran arbeiten, dass die Bereiche immer kleiner werden. Meine Meinung, vielleicht auch etwas fehlgeleitet.</p>
<p>Ich denke halt, dass es besser ist, über so viel mitzuteilen zu können wie nur irgendwie möglich. Das Schweigen hat uns die letzten Jahre mehr als genug Probleme bereitet, und wird es auch die nächsten Jahre noch tun. </p>
<p>Wir haben hier einfach noch sehr viel an sozialer Entwicklung nachzuholen. Ich denke, wir werden immer mehr von uns exponieren.</p>
<p>Deshalb, und daher gefällt mir auch, dass du deinen Beitrag damit beginnst, werden wir auch etwas lernen müssen, das wir uns die letzten zwanzig, dreißig Jahre als Volk (Österreichisch und Paneuropäisch) abtrainiert haben: Ganz klar und eindeutig Grenzen zu ziehen bei privaten Bereichen, die so sensibel und persönlich sind, dass jedes Eindringen in und Preisgeben aus diesen Bereichen tabu ist. Wobei ich hier nicht die Missverständnisse fürchte, sondern eher den Schaden, den man anderen oder sich selbst bewusst oder unbewusst zufügen kann.</p>
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